14. Nov.
Phönix!

Do. 19:30 Uhr

Magdeburg

Opernhaus

Preis: 32 | 29 | 23 | 17 EUR
Tickets

in Kooperation mit dem Staatsorchester Braunschweig

Magdeburgische Philharmonie

Wilson Ng Dirigent

Armando Merino Dirigent

Lukasz Gothszalk Trompete

Lothar Hensel Bandoneon

Andion Fernandez Sopran

Unsuk Chin Vor­spiel zur 5. Szene aus der Oper »Alice in Won­der­land«

Bernd Franke »Open Doors« Kon­zert für Ban­do­ne­on und Orches­ter

Thea Musgrave »Phoe­nix Rising« für Orches­ter

Marko Nikodijevic »GHB / Tanz­ag­gre­gat« für Orches­ter

Jeffrey Ching »Feng­huang Sin­ging« für Mez­zo­so­pran, Orches­ter und Fern­or­ches­ter (Urauf­füh­rung und IMPULS-Auf­trags­kom­po­si­ti­on)

Über den Argen­ti­ni­er Astor Pia­zol­la fand das Ban­do­ne­on den Weg in den großen Kon­zert­saal. Das Stan­dard-Instru­ment des lei­den­schaft­li­chen, ver­ruch­ten Tangos blieb aber nach wie vor ein Exot im klas­si­schen Orches­ter. Das hin­der­te den 1959 gebo­re­nen Kom­po­nis­ten Bernd Franke nicht daran, das Knopf­in­stru­ment in »Open Doors« solis­tisch zu beset­zen. Für das 2003 urauf­ge­führ­te Werk ließ sich Franke von der Klang- und Geräusch­land­schaft New Yorks inspi­rie­ren: »Man hat das Gefühl, in der U‑Bahn auf einer Zeit­rei­se zu sein und alle zwei bis drei Minu­ten – an jeder Sta­ti­on – einen Aus­schnitt zu erle­ben aus der Musik­land­schaft der ganzen Welt.«
Auch das übrige Pro­gramm prä­sen­tiert inter­na­tio­na­le Musik der Gegen­wart, dar­un­ter eine der meist­ge­spiel­ten Opern­kom­po­nis­tin­nen unse­rer Zeit, Unsuk Chin, sowie den jungen Serben Marko Niko­di­je­vic mit seinen schmis­si­gen, an Techno-Beats ange­lehn­ten Klän­gen. Der Feu­er­vo­gel als mytho­lo­gi­scher »Phönix aus der Asche« durch­zieht nicht nur Thea Mus­gra­ves belieb­tes Orches­ter­stück, son­dern inspi­rier­te als chi­ne­si­scher Glücks­bo­te auch Jef­frey Ching zu seiner Neu­kom­po­si­ti­on, die als Auf­trags­werk des IMPULS-Fes­ti­vals ent­stand. Darauf darf man beson­ders neu­gie­rig sein, denn erst letzte Spiel­zeit begeis­ter­te Ching das Mag­de­bur­ger Publi­kum mit seiner Kam­mer­oper »Die wahre Geschich­te von King Kong«, einer mul­ti­me­dia­len Fusion von Kam­mer­oper, Figu­ren­thea­ter und Video­kunst.

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