07. Nov
Diri­gen­ten-Mas­ter­class

IMPULS-Masterclass für junge Dirigenten -Jugendkonzert

Do. 10:00 Uhr

Dessau

Bauhaus Dessau

Preis:

Anhaltische Philharmonie Dessau

Ga-Eun Kim Klavier

Mikiko Motoike Klavier

Vasily Gvozdetsky Klavier

Duo Paté - Badczong Akkordeon-Bassklarinette

Etienne Haan „Sym­pho­nie Séri­gra­phi­que“

Guillaume Connesson »The Shi­ning One«

Thomas Müller Kon­zert für Kla­vier und Kam­mer­or­ches­ter

Wolfgang Rihm „Capric­cio“ (Sotto Voce 2) für Kla­vier und klei­nes Orches­ter

IMPULS-Mas­ter­class für junge Solis­ten 2019:

Ni Fan (Deutsch­land)
Maxi­mi­li­an Otto (Deutsch­land)
Rémi Durupt (Frank­reich)
Nata­lia Sali­nas (Argen­ti­ni­en)
Fer­nan­do Palo­me­que (Argen­ti­ni­en)

 

Rasen­des Hand­werk: Junge Kla­vier­lö­wen tref­fen auf die Anhal­ti­sche Phil­har­mo­nie und auf fünf Diri­gen­tIn­nen aus Frank­reich, Argen­ti­ni­en, Japan und Deutsch­land.

Die acht Absol­ven­tIn­nen der beiden inter­na­tio­na­len Impuls-Mas­ter­clas­ses prä­sen­tie­ren ein mit­rei­ßen­des Abschluss­kon­zert im Bau­haus Dessau!

Der junge, 1992 in Stras­bourg gebo­re­ne Eti­en­ne Haan nahm 2017 erfolg­reich an der Impuls-Mas­ter­class für Neue Musik teil. Haan nutzt Pro­ko­fiews berühm­te „Sym­pho­nie Clas­si­que“ als Vor­la­ge für einen beson­de­ren kom­po­si­to­ri­schen Pro­zess: er kom­men­tiert wie in einem Sieb­druck­ver­fah­ren (Seri­gra­phie) das Werk Pro­ko­fiews und holt damit die Kom­po­si­ti­ons­tech­nik genau 100 Jahre später in die Gegen­wart.
Von Thomas Müller, der in diesem Jahr 80 Jahre alt gewor­den ist, erklingt das Kon­zert für Kla­vier und Kam­mer­or­ches­ter. Der Jubi­lar ist Halle beson­ders ver­bun­den: Er lei­te­te dort von 1989 bis 2004 das Ensem­ble Kon­fron­ta­ti­on und wid­me­te sich mit der Reihe „Neue Musik“ beim dama­li­gen Phil­har­mo­ni­schen Staats­or­ches­ter der zeit­ge­nös­si­schen Musik.
Wolf­gang Rihms „Capric­cio“ ver­ar­bei­tet auf leich­te, spie­le­ri­sche Weise Tra­di­tio­nen der Musik des 19. und 20. Jahr­hun­derts. Die Kritik des bei den Tiro­ler Fest­spie­len urauf­ge­führ­ten Stücks beschei­nigt dem Werk „span­nen­de Dia­lo­ge zwi­schen dem Pia­nis­ten und dem klein besetz­ten Orches­ter, immer wieder Augen­zwin­kern, wenn gekonnt und char­mant der Wiener Schmäh zu seinem Recht kommt.“

Der junge Shoo­ting Star unter den fran­zö­si­schen Kom­po­nis­ten, Guil­lau­me Con­nes­son, setzt mit dem Kampf zwi­schen Gut und Böse in seinem neun­mi­nü­ti­gen Kla­vier­kon­zert „The Shi­ning One“ den furio­sen Schluß­punkt des Kon­zerts.

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