Annet­te Mengel

Konzerte:

19. Nov MENSCHLICHE LANDSCHAFTEN!

Die deutsch-fran­zö­si­sche Kom­po­nis­tin Annet­te Mengel ließ sich nach ihrem Kla­vier­stu­di­um an der Musik­hoch­schu­le Han­no­ver in Paris nieder, wo sie zuächst bei Sergio ORTEGA, später bei Emma­nu­el NUNES Kom­po­si­ti­on stu­dier­te. Wei­te­re Anre­gun­gen erhielt sie bei den Som­mer­kur­sen des Centre Acan­thes von Toru TAKEMITSU. 1988 war sie Sti­pen­dia­tin der fran­zö­si­schen Regie­rung, um an einem Musik­in­for­ma­tik­kurs des Centre de Créa­ti­on Musi­ca­le Iannis Xena­kis (CCMIX) teil­zu­neh­men. Der Sti­pen­di­en­preis Villa Medi­cis hors-les-murs ermög­lich­te ihr im Jahre 2002 einen vier­mo­na­ti­gen Auf­ent­halt in Istan­bul. Im Anschluss daran ana­ly­sier­te sie im Rahmen einer Magis­ter­ar­beit an der Sor­bon­ne (Master II recher­che) Werke des osma­ni­schen Kom­po­nis­ten Buhûri-zâde Mus­tafà Efendi Itrî. Der Ein­fluss dieser Aus­ein­an­der­set­zung ist in fast allen ihren Werken der Peri­ode 2000/2010 hörbar. Ihr Opern­pro­jekt «Métiss.com» wurde 2015 von der Fon­da­ti­on Beaum­ar­chais gefördert.

Annet­te Men­gels Schaf­fen umfasst Instru­men­tal-, elek­tro­ni­sche- und Vokal­mu­sik für unter­schied­li­che Beset­zun­gen, welche auf inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals, wie z.B. Musica in Straß­burg, Fon­da­ti­on Royau­mont bei Paris, Fes­ti­val d’Île de France bei Paris, Fes­ti­val Île de Décou­ver­tes bei Paris, Musi­que-Action in Van­dœu­vre-lès-Nancy, Les Musi­ques in Mar­seil­le, Manca in Nizza, Fes­ti­val Inter­na­cio­nal de Mùsica Con­tem­pora­nea in Ali­can­te, in Kon­zer­ten in Paris, Berlin, Moskau, Istan­bul… auf­ge­führt sowie im Rund­funk über­tra­gen werden.

Sie erhielt Kom­po­si­ti­ons­auf­trä­ge ver­schie­de­ner Insti­tu­tio­nen (Minis­tè­re de la Cul­tu­re, SACEM, Cul­tures­fran­ce…). Ihre Musik wird regel­mäs­sig von renom­mier­ten Ensem­bles für Neue Musik inter­pre­tiert wie z.B. Court-Cir­cuit, Neue Vocal­so­lis­ten Stutt­gart, Musi­ca­t­rei­ze, l’Itinéraire, l’Instant Donné, Phor­minx, Duo Den­i­sov, Aleph, Sil­la­ges, Qua­tu­or Haba­ne­ra sowie l’Apostrophe de l’Opéra de Nice.