Ramon Jaffé, Violoncello

Als Sohn eine Musi­ker­fa­mi­lie im let­ti­schen Riga gebo­ren, wan­der­te er mit seiner Fami­lie zunächst nach Israel aus, bevor er nach Deutsch­land kam. Seinen ersten Unter­richt erhielt Ramon Jaffé bei seinem Vater Don Jaffé, der ihm bis zu seinem Diplom als Weg­wei­ser zur Seite stand. Neben seinen Stu­di­en bei David Geringas und Boris Per­ga­men­schi­kow dien­ten ihm Daniel Schafran und Sandor Végh als musi­ka­li­sche Leitbilder.
Schon früh bewäl­tig­te Ramon Jaffé erfolg­reich eine Reihe von Wett­be­werbs­stür­men, dar­un­ter zum Bei­spiel den Deut­sche Musik­wett­be­werb (1984) und den Casals-Wett­be­werb in Buda­pest (1985). Seine dar­auf­hin schon zu Stu­di­en­zei­ten ein­set­zen­de Solis­ten­lauf­bahn führte ihn unter ande­rem in die großen Häuser von Berlin, Ams­ter­dam, Salz­burg, Rio de Janei­ro, Leip­zig, Wien, Mün­chen, London, Ham­burg und Köln.
Par­al­lel zu seiner Solo­kar­rie­re widmet er sich zudem der Kam­mer­mu­sik als Mit­glied des Streich­tri­os Bel­can­to-Strings und des Men­dels­sohn Trio Berlin (vor­mals Salz­burg Piano Trio).
Ramon Jaffé ist Begrün­der und künst­le­ri­scher Leiter des Kam­mer­mu­sik­fes­tes Hopfgarten/Tirol.
Jaffé arbei­te­te mit zahl­rei­chen nam­haf­ten Orches­tern, dar­un­ter das DSO und das BSO Berlin, Oques­ta Sin­fo­ni­ca do Brazil, Came­ra­ta Aca­de­mi­ca Salz­burg, die Staats­phil­har­mo­nie Rhein­land-Pfalz, die Staats­phil­har­mo­nie Rhein­land-Pfalz, das Bay­ri­schen Rund­funk­or­ches­ter, die Stutt­gar­ter Phil­har­mo­ni­ker, das Stutt­gar­ter Kam­mer­or­ches­ter und die St. Peters­bur­ger Phil­har­mo­ni­kern genannt.
Zu den ganz beson­de­ren Erleb­nis­sen seines musi­ka­li­schen Lebens zählt für Ramon Jaffé die Begeg­nung und Zusam­men­ar­beit mit dem Jazz-Musi­ker Bobby McFerrin.

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