Annet­te Schlünz

Werke:
  • „Le vertige du mouvement“ für Klarinette in A und Akkordeon
Konzerte:

10. Nov. Variationen in Messing, Ebenholz und Elfenbein

Gebo­ren 1964 in Dessau, lebt Annet­te Schlünz als frei­schaf­fen­de Kom­po­nis­tin in Süd­deutsch­land und Frank­reich. Nach Lehr­tä­tig­keit an der Uni­ver­si­tät Stras­bourg unter­rich­tet sie seit 2018 Kom­po­si­ti­on am Con­ser­va­toire de Stras­bourg, wo sie seit 2013 regel­mä­ßig Work­shops für junge Kom­po­nis­ten rea­li­siert. Außer­dem ist sie Dozen­tin in den Feri­en­kur­sen der Kom­po­nis­ten­klas­se Dres­den, dort orga­ni­siert und betreut sie  seit 2018 ein deutsch-fran­zö­si­sches Aus­tausch­pro­jekt.

Schlünz ist Jury­mit­glied zahl­rei­cher inter­na­tio­na­ler Kom­po­si­ti­ons­wett­be­wer­be.

Sie erhielt den  Hanns-Eisler-Preis (1990), den Hei­del­ber­ger Künst­le­rin­nen-Preis (1998) sowie Sti­pen­di­en unter ande­rem für die Deut­sche Aka­de­mie Villa Mas­si­mo  Rom (1999), die Aka­de­mie Schloss Soli­tu­de in Stutt­gart (2000), das Elek­tro­ni­sche  Studio GRAME in Lyon (2005/2008), das Centro tedes­co di studi vene­zia­ni  2014, den Künst­ler­hof Schrey­ahn (2006/2017).

Seit 2015 leitet sie die Mas­ter­class für junge Kom­po­nis­ten beim Impuls-Fes­ti­val für Neue Musik Sach­sen-Anhalt.

Sie ist Mit­glied der Aka­de­mie der Künste  Dres­den (seit 2010, seit 2015 Lei­tung der Klasse Musik) und Ham­burg (seit 2011) und war drei Jahre im Künst­le­ri­schen Beirat  der HEAR in Stras­bourg – Mul­house tätig.

2017 wurde ihre Oper „Tre volti“  in Zusam­men­ar­beit mit Jere­mi­as Schwar­zer (Libret­to:  Ulrike Dra­es­ner, Regie: Ingrid von Wan­toch Rekow­ski) mit Diet­rich Hen­schel, Petra Hoff­mann, einem Vokal­quar­tett, 5 Instru­men­tal­so­lis­ten und dem Con­cer­to Köln bei den Schwet­zin­ger Fest­spie­len urauf­ge­führt.

 

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