Hans Rotman

Konzerte:

02. Nov. Verführung in 4 Gänge, mit Nachtisch

Als Inten­dant von IMPULS brach­te Hans Rotman 2008 erst­mals die sechs Orches­ter Sach­sen- Anhalts, das MDR Sin­fo­nie­or­ches­ter, den MDR Rund­funk­chor, ein Jugend­pro­jekt für Schu­len, und mit Prof. Peter Ruzi­cka eine Komponisten/Dirigentenwerkstatt für ein neues, seit­dem jährlich gefei­er­tes Fes­ti­val der Neuen Musik zusam­men.

Der Holländer stu­dier­te zunächst Vio­li­ne und Kom­po­si­ti­on in Hol­land, anschlie­ßend Diri­gie­ren im Tan­gle­wood Music Fes­ti­val) des Boston Sym­pho­ny Orches­tra bei Kurt Masur und Leo­nard Bern­stein. Höhepunkt dieser Arbeit war 1985 ein Kon­zert zusam­men mit Leo­nard Bern­stein, das im Fern­se­hen übertragen wurde.

Nach seinem USA-Erfolg diri­gier­te Rotman in Deutsch­land, Bel­gi­en und den Nie­der­lan­den ein brei­tes Reper­toire, beson­ders im Bereich der roman­ti­schen Oper und der klas­si­schen Moder­ne. Bekannt­heit erlang­te er als Diri­gent des Rund­funk­or­ches­ters Brüssel mit Neuer Musik für das bel­gi­sche Fern­se­hen in den Neun­zi­ger­jah­ren sowie mit den „Young People Con­certs“ der Königlichen Phil­har­mo­nie Vla­an­de­ren.

Rotman arbei­te­te mit bedeu­ten­den Orches­ter wie u.a. der War­schau­er Phil­har­mo­nie, der Radio Phil­har­mo­nie Brussel (BRTN), dem Tonkünstler Orches­ter Wien, der Königliche Fil­har­mo­nie van Vla­an­de­ren, dem Orches­tra Sin­fo­ni­ca Sici­lia­na, dem Natio­nal Sym­pho­ny Orches­tra Taiwan, das MDR Sin­fo­nie­or­ches­ter Leip­zig, die Nürnberger- und Ber­li­ner Sym­pho­ni­ker, die Nord­west­deut­sche-und Jenaer Phil­har­mo­nie, die Mei­nin­ger Hof­ka­pel­le, die Orches­ter des Saarländischen und Kieler Thea­ter, Ensem­ble Reso­nanz Ham­burg, das Schönbergensemble Ams­ter­dam und nahm mehr als 20 CDs für ua CPO, Har­mo­nia Mundi, und Radio 3 Brussels auf.

Auch als Kom­po­nist der Fern­seh­oper „Toren van Kaneel“ (Bel­gi­sches Fern­se­hen Brüssel), der Radio­oper „Ero­si­on“ (Amsterdam/ Prix d ́Italia) und der großen Oper „Die Sechs­te Stunde“(Regie Johan Kres­nik) bewies er seine beson­de­re Lei­den­schaft für Musik­thea­ter. 2006 beauf­trag­te ihn Klaus Maria Bran­dau­er, die Musik für sein Mozart­pro­gramm zu kom­po­nie­ren. 2007 war Rotman Com­po­ser in Resi­dence des renom­mier­ten Fes­ti­val Musica Reli­gio­sa Cuenca.

Die Staats­ka­pel­le Halle und das Wei­ma­rer Kunst­fest enga­gier­ten Rotman ab 2004, um die klas­si­sche und Neue Musik einem größeren und jungen Publi­kum zu erschlie­ßen. Rotman wurde ein­ge­la­den zum Hol­land Fes­ti­val, Fes­ti­val van Vla­an­de­ren, Cho­ri­ner Musik­som­mer, Rhein­gau Musik­fes­ti­val, Kunst­fest Weimar, Berkshire Music Fes­ti­val, Acca­de­mia Chi­gia­na.