Sào Soulez Lari­viè­re

Der fran­zö­sisch-nie­der­län­di­sche Brat­schist Sào Soulez Lari­viè­re eta­bliert sich zuneh­mend als ein viel­sei­ti­ger vir­tuo­ser Musi­ker. Bereits im Alter von 21 Jahren gewann er zahl­rei­che inter­na­tio­na­le Wett­be­wer­be, dar­un­ter den Inter­na­tio­na­len Max Rostal Wett­be­werb (DE, 2019), the Inter­na­tio­nal Johan­nes Brahms Com­pe­ti­ti­on (AT, 2017) und the Cecil Aro­no­witz Inter­na­tio­nal Viola Com­pe­ti­ti­on (GB 2017).

Als Solist war er auf renom­mier­ten Musik­fes­ti­vals wie dem Schles­wig-Hol­stein Musik Fes­ti­val (DE), dem Menu­hin Fes­ti­val Gstaad (AT), dem Kron­berg Aca­de­my Fes­ti­val (DE) und dem Ver­bier Aca­de­my Fes­ti­val (AT) zu hören.

Neben seinen Solo­auf­trit­ten ist er ein sehr gefrag­ter Kam­mer­mu­si­ker und hat auf Fes­ti­vals wie dem Ham­bur­ger Kam­mer­mu­sik­fest (DE), Elba Isola Musi­ca­le d‘Europa (IT), dem Krzy­zowa-Music Fes­ti­val (PL) und „Cham­ber Music Con­nects the World“ in Kron­berg (DE) gespielt.

Außer­dem tritt er gern mit seiner Schwes­ter, der Gei­ge­rin Cosima Soulez Lari­viè­re, auf, mit der er seine eige­nen Duo-Arran­ge­ments spielt. Vor allem sein Arran­ge­ment von „Car­ni­val of Venice“ (Paga­ni­ni) war im „Podium Wit­teman“ zu erle­ben, einer lan­des­wei­ten nie­der­län­di­schen Fern­seh­sen­dung, die sich klas­si­scher Musik widmet.

Der aus Paris stam­men­de Sào begann in sehr jungen Jahren Geige zu spie­len. Mit acht Jahren erhielt er ein Sti­pen­di­um, um an der Yehudi Menu­hin School (GB) in der Klasse von Pro­fes­sor Nata­sha Boy­ars­ky zu stu­die­ren. Wäh­rend er dort zunächst sowohl Geige als auch Brat­sche spiel­te, beschloss er bald, sich voll und ganz der Brat­sche zu widmen.

Zusätz­lich zu seiner frühen Aus­bil­dung wurde seine musi­ka­li­sche Ent­wick­lung durch die Zusam­men­ar­beit mit weltberühmten Musi­kern wie u.a. Gerard Caussé, Nobuko Imai, Steven Isser­lis und Gabor Tacács-Nagy berei­chert.

Sào wird großzügig unterstützt durch Sti­pen­di­en der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Volkes, der Stif­tung Yehudi Menu­hin „Live Music Now“ Berlin e.V., sowie der Stif­tung „Villa Musica“ Rhein­land-Pfalz. 2019 wurde er mit dem renom­mier­ten Preis der Oscar- und Vera-Ritter-Stif­tung aus­ge­zeich­net.

Sào Soulez Lari­viè­re lebt der­zeit in Berlin und stu­diert an der Hoch­schu­le für Musik ‚Hanns Eisler’ bei Pro­fes­sor Tabea Zim­mer­mann.