Lars Opfer­mann

Der 1989 in Hom­berg gebo­re­ne Lars Opfer­mann sam­mel­te prak­ti­sche Erfah­run­gen auf grö­ße­rer Bühne durch seine Teil­nah­men an Thea­ter­Ju­gend­Or­ches­ter-Pro­jek­ten des Staats­thea­ters Kassel. Er nahm Diri­gier­stun­den bei Chris­to­pher Ward, absol­vier­te Kom­po­si­ti­ons­stu­di­en bei Peter Man­fred Wolf in Ros­tock und Dieter Mack in Lübeck und stu­dier­te dort zudem Musik­theo­rie bei Oliver Korte.

Sein Œuvre umfasst neben Kammer- und Orches­ter­mu­sik unter­schied­li­cher Beset­zun­gen auch vokale und elek­tro­akus­ti­sche Musik. Er erhielt Aus­zeich­nun­gen bei diver­sen Kom­po­si­ti­ons­wett­be­wer­ben, dar­un­ter beim Bun­des­wett­be­werb Kom­po­si­ti­on (2008 und 2009) und beim Wett­be­werb des Thea­ters Augs­burg mit dem Orches­ter­werk Relief (2016). Auf­ge­führt wurden seine Werke unter ande­rem vom WDR-Sin­fo­nie­or­ches­ter und vom Sin­fo­nie­or­ches­ter Aachen sowie bei Fes­ti­vals wie next-genera­ti­on am ZKM Karls­ru­he und Brü­cken in Ros­tock.

Lars Opfer­mann arbei­te­te mit renom­mier­ten Ensem­bles wie dem New Yorker Sirius Quar­tet und dem Leip­zi­ger Ensem­ble Konnex unter Lei­tung von Pascal Gal­lois zusam­men. Seine Kom­po­si­tio­nen waren in Rund­funk­sen­dun­gen von Deutsch­land­ra­dio Kultur und WDR 3 zu hören.