Cris­ti­na Cor­de­ro

Die 1998 in Madrid gebo­re­ne Brat­schis­tin Cris­ti­na Cor­de­ro stu­diert der­zeit an der Uni­ver­si­tät für Musik und dar­stel­len­de Kunst in Mün­chen bei Prof. Hariolf Schlich­tig. Zuvor stu­dier­te sie bei Prof. Diemut Poppen an der Hoch­schu­le für Musik Reina Sofía in Madrid, wo sie von Köni­gin Sofía das Diplom für die her­aus­ra­gends­te Brat­schen­schü­le­rin des aka­de­mi­schen Jahres 2015 – 2016 erhal­ten hat. Meis­ter­kur­se absol­vier­te sie bei Gerard Caussé, Lars Anders Tomter, Nils Mön­ke­mey­er, Antoi­ne Tame­s­tit und Nobuko Imai.

Cris­ti­na hat zahl­rei­che Preise in Wett­be­wer­ben gewon­nen, dar­un­ter beim VI Cidade Vigo Natio­nal Viola Com­pe­ti­ti­on (1. Preis), dem I Spa­nish Viola Natio­nal Asso­cia­ti­on Com­pe­ti­ti­on (1. Preis), dem II OFMAN Inter­na­tio­nal Musi­cal Per­for­mance String Com­pe­ti­ti­on (2. Preis) und den Juventu­des Musi­ca­les de Madrid (Sti­pen­di­en­preis).

Als Solis­tin mit Orches­ter trat sie in wich­ti­gen Kon­zert­häu­sern ihrer Heimat wie dem Teatro Real und dem Audi­to­rio Nacio­nal auf. Sie spiel­te auch als Solis­tin mit den Phil­har­mo­ni­kern von Cas­til­la la Mancha und dem Andrés Sego­via Cham­ber Orches­tra.

Neben ihrem Bache­lor-Stu­di­um und ihren Solo­auf­trit­ten hat Cris­ti­na eine große Lei­den­schaft für Kam­mer­mu­sik ent­wi­ckelt. Neben ihrer regel­mä­ßi­gen Duo-Part­ner­schaft mit dem spa­ni­schen Pia­nis­ten Juan Bara­ho­na liebt sie es, an vielen ver­schie­de­nen Pro­jek­ten mit­zu­wir­ken. Im März 2019 erhielt sie gemein­sam mit dem „Tedes­co Quin­tett“ den ersten Preis beim Inter­na­tio­na­len Kam­mer­mu­sik­wett­be­werb Ger­hard Vogt 2019 (Deutsch­land). Kürz­lich trat sie mit dem auf zeit­ge­nös­si­sche Musik spe­zia­li­sier­ten „Okto­pus Ensem­ble“ in Mün­chen auf. Dar­über hinaus ist sie Mit­glied eines in Mün­chen ansäs­si­gen Strei­ch­ensem­bles, zu dessen Höhe­punk­ten unter ande­rem eine Auf­füh­rung und Auf­nah­me für den Baye­ri­schen Rund­funk (Enescu Octet) sowie Kon­zer­te in wich­ti­gen Kon­zert­häu­sern Deutsch­lands wie Schloss Elmau gehö­ren.

Sie spielt eine Brat­sche „Falk Johan­nes Peters“ aus dem Jahr 2016.