Wil­liam Bolcom

Der 1938 in Seat­tle, Washing­ton, gebo­re­ne Kom­po­nist trat 1973 in die Fakul­tät der School of Music der Uni­ver­si­ty of Michi­gan ein, wurde 1994 zum Uni­ver­si­ty Pro­fes­sor für Kom­po­si­ti­on ernannt und wirkte dort bis 2008.

Neben Aus­zeich­nun­gen wie der Natio­nal Medal of Arts gewann Balcon 1988 den Pulit­zer-Preis für Musik für 12 neue Etüden für Kla­vier. Seine Ver­to­nung von Wil­liam Blakes Songs of Inno­cence und Songs of Expe­ri­ence auf dem Naxos-Label gewann 2005 vier Grammy Awards.

Als Pia­nist hat Bolcom in Zusam­men­ar­beit mit seiner Frau und seiner musi­ka­li­schen Part­ne­rin, der Mez­zo­so­pra­nis­tin Joan Morris, häufig eigene Werke auf­ge­führt und auf­ge­nom­men. Ihre Haupt­spe­zia­li­tä­ten bei Kon­zer­ten und Auf­nah­men sind Kaba­rett­lie­der, Show­mu­sik und ame­ri­ka­ni­sche Volks­lie­der des 20. Jahr­hun­derts. Sie haben 25 Alben zusam­men auf­ge­nom­men – Autumn Leaves wurde 2015 ver­öf­fent­licht.

Bol­coms Werke umfas­sen vier Vio­lin­so­na­ten; neun Sym­pho­nien; vier Opern (McTe­ague, Ein Blick von der Brücke, Eine Hoch­zeit und Abend­essen um acht) sowie meh­re­re Musik­thea­ter­opern; zwölf Streich­quar­tet­te; zwei Film­mu­si­ken (Hester Street und Illu­mi­na­ta); Neben­mu­sik für Büh­nen­stü­cke, dar­un­ter Arthur Mil­lers Broken Glass; Fan­fa­ren und gele­gent­li­che Stücke; und einen umfang­rei­chen Kata­log von Kammer‑, Chor- und Gesangs­wer­ken.

Neun Welt­pre­mie­ren neuer Bolcom-Werke im Jahr 2018 gedach­ten seines 80. Lebens­jah­res.

https://www.williambolcom.com/