Sarah Wéry

Die aus Bel­gi­en stam­men­de Musi­ke­rin und Kom­po­nis­tin nähert sich der Musik mit ihrem Cello und der Impro­vi­sa­ti­on.

Sarah Wéry stu­dier­te Kom­po­si­ti­on am Kon­ser­va­to­ri­um in Lüt­tich, wo sie begann durch diver­se Fra­ge­stel­lun­gen ihre eigene musi­ka­li­sche Spra­che zu ent­wi­ckeln: Wie können die hete­ro­gens­ten Ele­men­te mit­ein­an­der exis­tie­ren? Wie ist es mög­lich, zugleich fron­tal und bruch­stück­haft zu sein?

Nach ihrem Stu­di­um folgte sie ihrem Inter­es­se für die elek­tro­ni­sche Musik, die es ihr ermög­licht, mit Klang­ex­plo­sio­nen, ohne Rück­sicht auf den struk­tu­rel­len Aspekt der Musik, die Natur der Klänge zu erfor­schen; Pre-Sam­pling von Klän­gen, Live-Elek­tro­nik, rohe All­tags­ge­gen­stän­de, tra­di­tio­nel­le Instru­men­te, musi­que con­crè­te.

Sarah Wéry hat meh­re­re Stücke für Ensem­bles geschrie­ben, von denen der letzte Zyklus mit den drei Stü­cken „Glory Hole“, „Gang bang“ und „Buk­ka­ke“ einen lite­ra­ri­schen und szen­o­gra­phi­schen Aspekt ent­hält.

Zusam­men mit der Cho­reo­gra­phin Uiko Watan­a­be hat sie an den Pro­jek­ten „OMOI, la maison vent“ und „MOSS“ gear­bei­tet; Musik für Thea­ter und Poesie.

Seit 2016 schreibt und spielt sie mit dem Ensem­ble Klink´on und führt ihre Stücke („La vie en sache­ts“ und „Le pas­sa­ge“) in Kon­zer­ten und im Radio als Solis­tin auf.

Sie arbei­te­te u.a. mit Sturm und Klank, les Agré­ments, Nahan­do­ve, le qua­tu­or Akht­amar, Fabian Fio­ri­ni, Wilhem Latcho­u­mia, Nadia Ratsi­man­dre­sy, Izumi Okubo, dem Trio O3, Fran­çoi­se Ber­lan­ger, L’ensemble E27, Johan Dupont, Nao Momita­ni, Char­lot­te Otte, Adrien Lam­bi­net sowie Domi­ni­que Thi­r­i­on.

Sie gewann 2010 die fünf Preise des Inter­na­tio­na­len Kom­po­si­ti­ons­tref­fens von Cergy Pon­toi­se und schloss 2012 ihren Master in Kom­po­si­ti­on „mit Aus­zeich­nung“ ab.