13. Nov.
BERÜHRUNGSLOS BERÜHREN

Fr. 19:30 Uhr

Halberstadt

Nordharzer Städtebundtheater

Preis: 24 EUR
Tickets

Harzer Sin­fo­ni­ker
Caro­li­na Eyck, There­min

Thomas Dorsch, Diri­gent

Manuel Lips­tein, „Fallen Leaves“ (UA)
Dmitri Schosta­ko­witsch, Sin­fo­nie Nr. 9

Kalevi Aho, Kon­zert für There­min und Kam­mer­or­ches­ter „Acht Jah­res­zei­ten“

 

Wie von Geis­ter­hand klingt das There­min, gespielt von einer der welt­bes­ten Interpret:innen. Kalevi Ahos kom­po­nier­te sein Kon­zert für Caro­li­na Eyck!
Die acht Sätze des im Jahr 2011 enstan­de­nen Werkes, die ohne Pause gespielt werden, geben ein musi­ka­li­sches Jahr wieder – seit der Antike teilen die Sami, die Urein­woh­ner Lapp­lands, den Jah­res­ver­lauf in acht Abschnit­te.
Kalevi Aho schreibt über seine Kom­po­si­ti­on: Meine Ent­schei­dung, ein elek­tro­ni­sches Instru­ment zur Dar­stel­lung des Jah­res­ver­laufs im hohen Norden zu ver­wen­den, spie­gelt den scha­ma­nis­ti­schen Aspekt des Instru­ments wider. Das There­min als Solo­in­stru­ment zu hören, kann für den Hörer ein magi­sches Erleb­nis sein. Der Solist ist wie ein Zau­be­rer, ein Zau­ber­we­ber. Musik pro­du­zie­ren, indem man ein­fach seine Hände bewegt, ohne das Instru­ment zu berüh­ren.“
Kom­bi­niert wird der musi­ka­li­sche Aus­flug in den Norden mit einem der popu­lärs­ten Werke von Dmitri Schosta­ko­witsch, seiner 9. Sin­fo­nie, die, ent­ge­gen der Erwar­tun­gen trotz der heroi­schen Tonart Es-Dur keinen Hel­den­glanz ver­ström­te, son­dern als trans­pa­ren­te klas­si­sche Sin­fo­nie humor­voll, witzig und voll bei­ßen­der Schär­fe daher­kam. Schosta­ko­witsch selbst hatte seinem Werk pro­phe­zeiht: „Die Musi­ker werden sie mit Ver­gnü­gen spie­len, aber die Kri­ti­ker werden sie ver­nich­ten.“

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Carolina Eyck © Tom Fichtner