20. Nov.
A(VOID) – MAGISCHE LEERE

Fr. 19:30 Uhr

Magdeburg

Opernhaus

Preis: 34 EUR
Tickets

Mag­de­bur­gi­sche Phil­har­mo­nie

 

GEORG PHILIPP TELEMANN

Ouver­tü­re und Cou­ran­te aus der Suite für zwei Oboen,

Fagott und Strei­cher C‑Dur TWV 55:C4

 

WILLIAM BOLCOM

„Commedia“ For (Almost) 18th-Cen­tu­ry Orches­tra

 

IGOR STRAWINSKY

„Pul­ci­nel­la“. Suite aus dem Bal­lett nach Musik von G. B. Per­go­le­si

 

GEORG PHILIPP TELEMANN

Ouver­tü­re aus der Suite für zwei Trom­pe­ten, Fagott und Strei­cher

D‑Dur TWV 55:D18

 

JENS KLIMEK

„Les Plai­sirs“ nach G. Ph. Tele­mann

Urauf­füh­rung (IMPULS-Auf­trags­kom­po­si­ti­on)

 

KALEVI AHO

Kon­zert für There­min und Kam­mer­or­ches­ter „Acht Jah­res­zei­ten“

 

 

IMPULS wirkt! – Die Argen­ti­nie­rin Nata­lia Sali­nas und der Fran­zo­se Rémi Durupt sind erfolg­rei­che Teilnehmer:innen der Impuls-Mas­ter­clas­ses für junge Diri­gen­ten. Jetzt kehren sie zu Impuls zurück und prä­sen­tie­ren das ener­gie­ge­la­de­ne Impuls-Abschluss­kon­zert in Mag­de­burg. Im Mit­tel­punkt des Kon­zer­tes steht die „Magie­rin“ Caro­li­na Eyck am There­min,

Ein Instru­ment, das man beim Spie­len nicht berührt? Undenk­bar! Oder etwa doch nicht …? Ende des 19. Jahr­hun­derts begeis­ter­te und beun­ru­hig­te die zuneh­men­de Nut­zung der Elek­tri­zi­tät weite Kreise: eine Kraft, die man nicht sehen kann und die den­noch Lampen zum Leuch­ten bringt – fas­zi­nie­rend! Das Kon­zert nimmt dieses „alte“ Vor­gän­ger-Instru­ment des „moder­nen“ Syn­the­si­zers zum Anlass, sich mit den Ver­bin­dun­gen und Wider­sprü­chen zwi­schen „alter“ und „moder­ner“ Musik ins­ge­samt zu beschäf­ti­gen: Dabei kon­fron­tiert die Mag­de­bur­gi­sche Phil­har­mo­nie Werke des in Mag­de­burg gebo­re­nen Georg Phil­ipp Tele­manns mit Kom­po­si­tio­nen des 20. und 21. Jahr­hun­derts, die aus direk­ter Aus­ein­an­der­set­zung mit baro­cken Vor­bil­dern neu ent­stan­den sind – bis hin zu einer Urauf­füh­rung des eben­falls in Mag­de­burg gebo­re­nen Jens Klimek. Basie­rend auf einer Ouver­tü­ren­sui­te Tele­manns bezieht Klimeks Kom­po­si­ti­on sein gesam­tes musi­ka­li­sches Aus­gangs­ma­te­ri­al aus diesem Stück. Melo­di­sche und rhyth­mi­sche, ja sogar har­mo­ni­sche Grund­mus­ter werden in eine zeit­ge­mä­ße Ton­spra­che über­tra­gen, ohne den baro­cken Ursprung zu ver­ei­teln. Genau wie Tele­mann bedient sich Klimek einer poly­sti­lis­ti­schen Her­an­ge­hens­wei­se an die Kom­po­si­ti­on, so stehen sich Klang­flä­chen­kom­po­si­ti­on, Mini­mal Music, eine Trio­so­na­te und ein Salsa auf engs­tem Raum gegen­über und ver­schmel­zen so zu einer eigen­stän­di­gen, kom­pri­mier­ten Ouver­tü­ren­sui­te.

 

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Jens Klimek © Daniel Laske