Miros­lav Srnka

Werke:
  • "Coronae" (2010)
Konzerte:

10. Nov Variationen in Messing, Ebenholz und Elfenbein

Der tsche­chi­sche Kom­po­nist und Musik­wis­sen­schaft­ler wurde 1975 in Prag gebo­ren. Srnka stu­dier­te von 1993 bis 1999 Musik­wis­sen­schaft an der Karls-Uni­ver­si­tät Prag, ab 1995 auch Kom­po­si­ti­on bei Milan Sla­vický an der Prager Aka­de­mie der Dar­stel­len­den Künste. Seine Stu­di­en setzte er von 1995 bis 1996 an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Berlin und 2001 am Con­ser­va­toire Natio­nal Supé­ri­eur de Musi­que in Paris fort. Wei­ter­hin absol­vier­te er im Jahre 2002 Kom­po­si­ti­ons­kur­se bei Ivan Fedele und Phil­ip­pe Manou­ry sowie im Jahre 2004 am IRCAM Paris. Er wurde 2001 mit dem Gideon Klein Award und dem Gener­ace Award aus­ge­zeich­net, 2004 mit dem Leoš Janáček Anni­ver­s­a­ry Prize. 2006/2007 war er „Kom­po­nist für Hei­del­berg“ des Thea­ters & Orches­ters Hei­del­berg. 2009 wurde Miros­lav Srnka der För­der­preis des Sie­mens Musik­prei­ses der Ernst von Sie­mens Musik­stif­tung ver­lie­hen. Eben­falls 2009 erhielt er den Preis der Wil­fried-Stein­bren­ner-Stif­tung.

Seine Kom­po­si­tio­nen wurden vom Ardit­ti Quar­tett und dem Ensem­ble Modern bei den Klang­spu­ren Schwaz, dem New Music Days Ost­ra­va, bei Musica Stras­bourg und Avanti! Summer Sounds in Porvoo, Finn­land, urauf­ge­führt.

Seine Kam­mer­oper „Make No Noise“ wurde im Juli 2011 bei den Münch­ner Opern­fest­spie­len urauf­ge­führt und im August 2016 bei den Bre­gen­zer Fest­spie­len neu insze­niert. Im Dezem­ber 2011 hatte an der Jungen Szene der Sem­per­oper in Dres­den Srnkas Mär­chen­oper „Jakub Flü­gel­b­unt“ Pre­mie­re. Das Werk ent­stand im Auf­trag der Sem­per­oper. Für das Jahr 2014 wurde diese Oper in den regu­lä­ren Spiel­plan der Jungen Szene auf­ge­nom­men.

Die Oper „South Pole“, welche Srnka als Auf­trags­werk für die Baye­ri­sche Staats­oper kom­po­nier­te, wurde am 31. Januar 2016 dort urauf­ge­führt.