Alexandre Da Costa

wurde in Montreal, Quebec, Canada geboren und zeigte bereits sehr früh ein ungewöhnliches Interesse sowohl für die Violine als auch das Klavier. Erste Konzerte auf beiden Instrumenten trugen dem damals Neunjährigen den Ruf eines Wunderkindes ein.
Den Master-Abschluss mit Auszeichnung des Conservatoire de Musique du Québec erhielt da Costa mit 18 Jahren ebenso wie den Bachelor-Abschluss in Klavier an der Universität von Montreal. Anschließend studierte er in Madrid an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia beim legendären Geigenlehrer Zakhar Bron sowie bei an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.
Der Gewinner vieler nationaler und internationaler ersten Preise gab bislang über tausend Konzerte und Liederabende in ganz Nordamerika, Europa, Australien und Asien, darunter in Wien, Berlin, New York und Peking. Als Solist musizierte er mit mehr als 100 verschiedenen Orchestern, darunter das Montreal Symphony Orchestra, die Berliner Sinfoniker, der Dresdner Philharmonie, das BBC Concert Orchestra, die Prager Philharmoniker, das National TV und Radio Orchestra Spanien und die Wiener Symphoniker.
Auf mehr als 20 CD-Produktionen finden sich u. a. Weltersteinspielungen der Violinkonzerte von portugiesischen Komponisten Luis de Freitas Branco und Armando José Fernandes. Im Jahr 2012 gewann er den JUNO Award für seine Einspielung der Konzerte des amerikanischen Komponisten Michael Daugherty.
Da Costa ist Musikdirektor beim Acacia Ensemble (Canada) und dem Indian Ocean Ensemble (Australien).
Neben seiner Solistentätigkeit ist Alexandre Da Costa Professor an der Edith Cowan University, Mitglied des Orford Arts Center Fakultät und gibt regelmäßig gibt Meisterkurse an Universitäten und Konservatorien der ganzen Welt.